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Datenbasis Gebäudebestand

Ausgangslage

Um den Erfolg der Energiesparbemühungen im Gebäudebestand beurteilen und Prognosen bzw. Szenarien über die Einhaltung von Klimaschutzzielen erstellen zu können, sind Daten über den aktuellen Zustand der deutschen Wohngebäude und über die Umsetzungsraten von Energiesparmaßnahmen notwendig. Hier gibt es gegenwärtig erhebliche Kenntnislücken: Beispielsweise ist weder ausreichend genau bekannt, wie viele Gebäude in Deutschland mit einer Wärmedämmung versehen sind, noch können verlässliche Aussagen darüber getroffen werden, wie viele Gebäude pro Jahr energetisch modernisiert werden.

Ziele

Mit dem Forschungsprojekt sollen die wichtigsten Informationslücken über die durchgeführten Energiesparmaßnahmen und die aktuellen Modernisierungstrends im Gebäudebestand geschlossen werden. Dazu wird eine deutschlandweite Befragung von Gebäudeeigentümern durchgeführt, durch die Daten von ca. 10 000 Wohngebäuden erhoben werden sollen. Es werden die wesentlichen Merkmale sowohl des Wärmeschutzes als auch des Wärmeversorgungssystems berücksichtigt.

Vorgehen

Die Befragung wird in Kooperation mit den deutschen Schornsteinfegern durchgeführt. Der deutsche Gebäudebestand ist flächendeckend in Kehrbezirke eingeteilt. Es ist geplant zweistufig vorzugehen: Zunächst erfolgt eine Zufallsauswahl von ca. 300 Kehrbezirken. Innerhalb jedes Kehrbezirks wird dann eine Stichprobe von etwas mehr als 30 Gebäuden in die Untersuchung einbezogen.
Im Jahr 2008 wurden vorbereitende Untersuchungen durchgeführt, insbesondere zur Erstellung des Fragebogens und zum Stichprobendesign. Nach Abschluss der Vorbereitungsphase soll im Frühjahr 2009 eine erste Testbefragung stattfinden. Der Hauptteil der Befragung soll dann im weiteren Jahresverlauf durchgeführt werden, und die Auswertungen sollen im Frühjahr 2010 erfolgen.

Results

Bearbeitungszeitraum
Juli 2008 bis April 2010

Kontakt                                                                     
Dr. Nikolaus Diefenbach                                                           
Tel. 06151 2904-36,
E-Mail n.diefenbach(at)iwu(dot)de             

Auftraggeber/Förderung
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung,
KfW-Bankengruppe,
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

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