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IWU stellt Studie zur Reduktion der Nebenkosten vor


Das Institut Wohnen und Umwelt hat im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz exemplarisch am Beispiel des Modellvorhabens „PassivhausSozialPlus“ die Möglichkeiten zur Reduktion der Nebenkosten - auch im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus - analysiert.

 „PassivhausSozialPlus“ ist ein Projekt der Neuen Wohnraumhilfe, die zusammen mit den Architekturbüros faktor10 und Dörfer-Grohnmeier ein Mehrfamilienhaus mit 42 geförderten Wohnungen im hocheffizienten Energiestandard – teils durch Neubau, teils durch Umbau und Sanierung – erstellt und ein ganzes Bündel von technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Senkung der Nebenkosten einsetzt.

Die Studie des IWU untersucht das Potenzial zur Reduktion aller Arten von Betriebskosten, die Möglichkeiten zur Senkung des Abrechnungsaufwandes sowie den Einsatz von Budgets (Freikontingente) für den Verbrauch von Wasser und Strom und die dadurch erreichbaren Sparanreize. Auch wird analysiert, inwieweit die Bestimmungen der sozialen Wohnraumförderung und der Grundsicherung nach Sozialgesetzbuch (SGB) II und SGB XII nebenkostensparende Investitionen und sparsames Verhalten der Mieter unterstützen. Ergänzt wird der Bericht durch Kapitel zur Abrechnung und Visualisierung von Nebenkostenbudgets, zu den Möglichkeiten einer Stromerzeugung am Haus mit Stromlieferung an Mieter (Mieterstrom), zu den Grundlagen des Datenschutzes im Projekt und die Dokumentation besonderer Aspekte des Planungsprozesses.

Die Studie wurde am 11.04.2018 gemeinsam mit der Hessischen Umweltministerin Priska Hinz und der Darmstädter Stadträtin Barbara Akdeniz, der Neuen Wohnraumhilfe und dem Büro faktor10 in der Quartierswerkstadt im Konversionsgebiet der Lincoln-Siedlung in Darmstadt vorgestellt.

>> zur Projektseite und dem Abschlussbericht


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