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Endbericht zum Projekt „Datenerhebung Wohngebäudebestand 2016“ liegt vor


Das Institut Wohnen und Umwelt hat den Endbericht zum Projekt „Datenerhebung Wohngebäudebestand 2016“ fertiggestellt. Gegenstand dieses Projekts war eine schriftlich-postalische Repräsentativbefragung von Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümern zum energetischen Zustand ihrer Gebäude, zur Sanierungsdynamik sowie zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Die Auswertung der erhobenen Daten deckte zwar einen Anstieg der energetischen Modernisierungstätigkeit im Wohngebäudebestand in Bezug auf die thermische Gebäudehülle auf, der aber noch deutlich hinter dem zur Erreichung der politisch gesetzten Klimaschutzziele erforderlichen zurückbleibt. 

Was die Modernisierung der Wärmeversorgung angeht, ist die Dynamik zwar insofern ausreichend, als das Gros der Wärmeerzeuger bis 2050, dem Zieljahr der langfristigen Klimaschutzkonzepte, voraussichtlich noch einmal ausgetauscht wird. Der für den Klimaschutz notwendige Umbau der Wärmeversorgung zugunsten regenerativer Energieträger findet im Wohngebäudebestand aktuell jedoch noch nicht in ausreichendem Umfang statt.

Über das Projektende hinaus gibt es für Interessierte die Möglichkeit, auf die Auswertungsdatenbank der Befragung via kontrollierter Datenfernverarbeitung zurückzugreifen (nähere Informationen hierzu siehe www.wohngebaeudedaten2016.iwu.de).

Das Projekt wurde im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau gefördert. Fördermittelgeber waren das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) sowie das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL).

 

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