"Mieterstrom: Wohnortnahe Stromerzeugung und Vermarktung an die Mieter"

23.06.2015, Darmstadt

Mehrfamilienhäuser von Wohnungsunternehmen bieten gute Voraussetzungen für Kraft‐Wärme‐Kopplung und Photovoltaikanlagen. Volleinspeisung ist jedoch kaum rentabel, gleichzeitig lassen steigende warme Betriebskosten Wohnungsunternehmen über neue Modelle zur Dämpfung der Nebenkosten nachdenken: gelingt der Verkauf des produzierten Stroms an die Mieter im Gebäude oder die Versorgung in unmittelbarer Umgebung? Die Wohnungsunternehmen sind hierbei mit einer Vielzahl von juristischen, organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen konfrontiert.

Bei einer Tagung am 23.06.2015 in Darmstadt werden die Stromerzeugung in Mehrfamilienhäusern und der Verkauf an die Mieter, sogenannte Mieterstrommodelle, vorgestellt und das Thema in seinen vielen Facetten und an Hand von Praxisbeispielen beleuchtet. Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen eines vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) / ZukunftBau geförderten Forschungsprojekts.

Programm-Flyer

Präsentationen (als PDF):

Dr. Monika Meyer, Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Begrüßung

Dr. Ingrid Vogler, Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Stromerzeugung in der Wohnungswirtschaft - neue Wege für den Klimaschutz

Iris Behr, Marc Großklos, Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Möglichkeiten der Wohnungswirtschaft zum Einstieg in die Erzeugung und Vermarktung elektrischer Energie, erste Ergebnisse aus einem Projekt für das BBSR

Dr. Horst Meixner, hessenENERGIE GmbH
Wirtschaftlichkeit von Mieterstrom aus Kraft-Wärme-Kopplung und Photovoltaik bei unterschiedlichen Betriebskonzepten

Heinz Ullrich Brosziewski, beta GmbH
Umsetzung bei der STÄWOG Bremerhaven durch Kooperation mit einem Dienstleister

Soufian Houness, Mainova AG
Kooperation eines Energieversorgers mit Wohnungsunternehmen:
Mieterstrommodelle - Beteiligung der Mieter an der Energiewende

Marc Großklos, Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Beitrag der Stromerzeugung zur Energiebilanz des Gebäudes

Andreas Gißler, Energiegenossenschaft Heidelberg eG
Kooperation einer Energiegenossenschaft mit einem Wohnungsunternehmen:
Wie kann man Mieter mit Solarstrom versorgen? Erfahrung aus der Praxis

Mieterstromprojekte alltagstauglich machen
Resümee mit GdW e.V., hessenENERGIE GmbH, beta GmbH, Mainova AG, EG Heidelberg e.G., bauverein AG, HSE AG, IWU

 

 

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