Ausgangslage
Energiepässe werden seit 20 Jahren in der Energieberatung eingesetzt: Es handelt sich um nach festem Schema erstellte rechnerische Analysen der Energieströme in einem Gebäude. Bei Wohngebäuden konzentriert sich die Analyse auf Heizung und Warmwasserbereitung. Für Nicht-Wohngebäude kommen die Stromanwendungen Beleuchtung, Luftförderung und Klimatisierung hinzu.
Mit der Ausstellung von Energiepässen für Gebäude sind grundsätzlich drei Zielsetzungen verbunden:
Ein Schwerpunkt des IWU ist die sinnvolle Vereinfachung der Bilanzverfahren mit dem Ziel, den Einstieg in die Energieberatung zu erleichtern. Mit dem Kurzverfahren Energieprofil (KVEP) konnte bei der Heizung und Warmwasserbereitung ein wesentlicher Fortschritt erzielt werden. Im Strombereich ist mit der Teilkennwertmethode ein vielversprechender Ansatz zur Vereinfachung skizziert worden.
Ziele
Die Zielsetzung des Projekts besteht in der Weiterentwicklung bestehender Berechnungsverfahren. Ziel ist die Vereinfachung bei der Anwendung, die Verknüpfung der oben genannten drei verschiedenen Zielrichtungen bzw. deren Abgrenzung, wenn erforderlich. Verbesserungen sollen einerseits auf der methodisch-konzeptionellen Ebene entwickelt und erprobt werden (z. B. Abbildungsgenauigkeit der Berechnung, Stimmigkeit der Kennwerte, Vereinfachungen bei der Datenerhebung).
Vorgehen
Für das Jahr 2007 sind folgende Arbeitsinhalte geplant:
Bearbeitungszeitraum
Vorarbeiten sind im Rahmen abgeschlossener Projekte erfolgt, Weiterentwicklung flankierend zu laufenden Projekten in 2007
Kontakt
Tobias Loga
Tel. 06151 2904-53
E-Mail t.loga(at)iwu(dot)de