Datenbasis Gebäudebestand

Ausgangslage

Um den Erfolg der Energiesparbemühungen im Wohngebäudebestand beurteilen und Prognosen bzw. Szenarien über die Einhaltung von Klimaschutzzielen erstellen zu können, sind Daten über den aktuellen Zustand der deutschen Wohngebäude und über die Umsetzungsraten von Energiesparmaßnahmen notwendig. Hier gab es bisher erhebliche Kenntnislücken: Beispielsweise war weder ausreichend genau bekannt, wie viele Gebäude in Deutschland mit einer Wärmedämmung versehen sind, noch konnten verlässliche Aussagen darüber getroffen werden, wie viele Gebäude pro Jahr energetisch modernisiert werden.

Ziele und Vorgehen

Mit dem Forschungsprojekt, das vom IWU koordiniert und gemeinsam mit dem Bremer Energie Institut durchgeführt wurde,  sollten die wichtigsten Informationslücken über die durchgeführten Energiesparmaßnahmen und die aktuellen Modernisierungstrends im Wohngebäudebestand geschlossen werden. In Zusammenarbeit mit Schornsteinfegern wurde eine deutschlandweite repräsentative Befragung von Gebäudeeigentümern durchgeführt. Es wurden die wesentlichen Merkmale sowohl des Wärmeschutzes als auch des Wärmeversorgungssystems erhoben.

Ergebnisse

Durch die Erhebung wurde eine Datenbasis mit mehr als 7.500 Gebäudedatensätzen gewonnen. Im Endbericht des Forschungsprojekts werden detaillierte Informationen über den energetischen Zustand des deutschen Wohngebäudebestands und die energetischen Modernisierungsraten der letzten Jahre gegeben. Das IWU ermöglicht auch Dritten die Durchführung wissenschaftlicher Auswertungen mit der Datenbasis.

Bearbeitungszeitraum
Juli 2008 bis November 2010

Weitere Informationen

Kontakt                                                                     
Dr. Nikolaus Diefenbach                                                           
Tel. 06151 2904-32
E-Mail n.diefenbach(at)iwu(dot)de             

Auftraggeber/Förderung
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung / Forschungsinitiative Zukunft Bau,
KfW-Bankengruppe,
Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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