Weiterentwicklung des bestehenden Instrumentariums für den Klimaschutz im Gebäudebereich

Ausgangslage

Vor dem Hintergrund der Herausforderungen des Klimaschutzes stellt sich die Frage, mit welchen Instrumenten die gesetzten Ziele erreicht werden sollen. In diesem Zusammenhang ist auch die langfristige Perspektive zu beachten: Bis zum Jahr 2050 soll laut Energiekonzept der Bundesregierung ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand realisiert werden.

Ziele

Das Projektteam unter Federführung des Heidelberger ifeu-Instituts untersucht im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mögliche Ansätze zur Weiterentwicklung der Instrumente im Gebäudebereich. Im Hinblick auf die langfristige Perspektive wird als ein besonderer Schwerpunkt die Rolle von Sanierungsfahrplänen betrachtet.

Vorgehen

In einem ersten Arbeitsschritt werden Szenarien zur Erreichung eines klimaneutralen Gebäudebestands behandelt. Weiterhin werden Perspektiven für gebäudebezogene Sanierungsfahrpläne untersucht, die dem einzelnen Hauseigentümer eine Orientierung für die langfristige Perspektive seines Gebäudes im Hinblick auf Wärmeschutz und Wärmeversorgung geben sollen. Am Ende wird eine Überblicksdarstellung über das bestehende Energiespar- und Klimaschutzinstrumentarium im Gebäudesektor gegeben und es werden allgemeine Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung gezogen.

Das IWU bringt in das Projekt seine Erfahrungen in den Themenfeldern Energiebilanzen und Instrumente ein und nimmt an der Konzeptentwicklung für Sanierungsfahrpläne teil.

Weitere Informationen:

Bearbeitungszeitraum
November 2013 bis Juli 2016

Kontakt
Dr. Nikolaus Diefenbach
Tel.: 06151 / 2904-32
n.diefenbach(at)iwu(dot)de

Partner
ifeu-Institut Heidelberg,
ecofys Germany GmbH Köln,
Universität Bielefeld, Fakultät für Rechtswissenschaften

Auftraggeber:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie,
ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung


 

 

{$text_de_printpage}