Befragung im Rahmen der Wirkungskontrolle der Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg

 

Ausgangslage

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie will das Land Baden-Württemberg den Anteil des Fahrrads am Gesamtverkehr verdoppeln. Zu diesem Zweck wurde ein „Runder Tisch Radverkehr“ gegründet, der als Netzwerk der relevanten Akteure und Institutionen auf Landesebene geeignet erscheint, zum einen verbindliche Ziele zur Förderung des Radverkehrs zu definieren und zum anderen deren Umsetzung zu kontrollieren. Um Fortschritte regelmäßig feststellen und dokumentieren zu können, bedarf es der Entwicklung und Installation einer systematischen Wirkungskontrolle.

Ziele

Eingebettet in das Gesamtprojekt, welches mit Hilfe einer Nullanalyse der Radverkehrsangebote und der Aktivitäten ausgewählter Kommunen (Infrastruktur, Verkehrssicherheit, Kommunikation, Service und kommunales Engagement) die Erarbeitung eines Instrumentariums zur Wirkungskontrolle der Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg zum Ziel hat, soll die Primärerhebung im IWU-Teilprojekt Aufschluss darüber geben, wie die Bewohnerinnen und Bewohner die aktuelle Situation des Radverkehrs in den baden-württembergischen Kommunen bewerten, welchen weiteren Handlungsbedarf sie sehen und welche Hemmnisse einer Fahrradnutzung entgegenstehen.

Vorgehen

  • Ziehung einer disproportional geschichteten Stichprobe von insgesamt 2.400 Befragten in 14 ausgewählten Städten und Landkreisen (je zur Hälfte Radfahrende und Nicht-Radfahrende)
  • Erarbeitung des Erhebungsinstruments für die telefonische Bewohnerbefragung beider Gruppen
  • CATI-Befragung durch SMR Frankfurt am Main
  • Datensatzerstellung und Datenauswertung mit SPSS
  • Berichtslegung und Formulierung von Empfehlungen in Zusammenarbeit mit der PGV Hannover

Kontakt   

Ulrike Hacke
Tel. 06151 - 2904-49,      
E-Mail u.hacke(at)iwu(dot)de

Bearbeitungszeitraum

2009 - 2010

Auftraggeber

Nahverkehrsgesellschaft Baden-Würrtemberg (NVBW)

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