Forschungsverbund „Nachhaltige Stadtparks mit neuen Erlebnisqualitäten zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt und des städtischen Wohnumfelds“

Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde modellhaft im Botanischen Obstgarten Heilbronn und im Westfalenpark Dortmund ein neuer öffentlicher Grünflächentyp - der Nachhaltige Stadtpark - entworfen, getestet und hinsichtlich seiner Tragfähigkeit für die kommunale Praxis und seiner Akzeptanz bei den Nutzerinnen und Nutzern bewertet. Charakteristisch für den Nachhaltigen Stadtpark ist eine neue Form der Parkbewirtschaftung. Sie kombiniert die wichtige Erholungsfunktion von städtischen Parks und Grünanlagen mit Konsumangeboten und Weiterbildungsmöglichkeiten zum Zwecke der Einnahmenerzielung unter Berücksichtigung der Nutzerbedürfnisse nach Teilhabe.  

Einen umfassenden Überblick über das Gesamtprojekt bietet das Handbuch „Nachhaltige Stadtparks - Konzept und Praxisbeispiele“, welches im Regionalwissenschaftlichen Fachverlag, Institut für Regionalwissenschaft der Universität Karlsruhe (www.ifr.uni-karlsruhe.de) erhältlich ist.  

Der Abschlussbericht über das sozialwissenschaftliche Teilprojekt widmet sich der Perspektive der Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner sowie Parkbesucherinnen und Parkbesucher. Im Mittelpunkt der Analysen von zwei Befragungswellen mit insgesamt etwa 1.700 Befragten steht der Erfolg des Nachhaltigen Stadtparks aus Nutzersicht. Von Interesse waren zudem die Gewohnheiten und Motive für den Besuch von Parks, ihre Nutzungsvielfalt sowie die Gründe für deren Nichtbesuch.  

Die im Rahmen des Forschungsvorhabens erstellte Expertise „Parks und Natur in der Stadt. Konzepte und Wirkungen“ dokumentiert die Fülle theoretischer Ansätze und Konzepte, die in der Fachliteratur zu finden sind. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf den psychologischen Wirkungen von Natur auf den Menschen.  

Die Befragungsergebnisse der Vorhererhebungen im Jahr 2005 sind als separate Berichte für die beiden Modellstandorte Botanischer Obstgarten Heilbronn und Westfalenpark Dortmund zu erhalten.

Bearbeitungszeitraum
Juli 2003 bis Oktober 2008

Kontakt
Ulrike Hacke
Tel. 06151 2904-49,
E-Mail u.hacke(at)iwu(dot)de

Auftraggeber/Förderung
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Weitere Informationen
Projektflyer

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