Wohngeldreform 2008: Simulationsrechnungen zu Änderungen des Wohngeldrechts im Jahr 2008

Ausgangslage

In ihrem Koalitionsvertrag vom November 2005 haben die Regierungsparteien vereinbart, das Wohngeldrecht zu vereinfachen. 2006 wurden vom Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung Vorschläge für eine solche Reform entwickelt. Seitdem sind eine Vielzahl weiterer Reformvorschläge diskutiert worden.

Ziele

Das Ziel des Projekts besteht im Wesentlichen darin, die Auswirkungen der unterschiedlichen Reformvorschläge auf die Anzahl und Struktur der Wohngeldempfänger und die finanziellen Auswirkungen zu untersuchen.

Vorgehen

Die Bearbeitung basiert auf einem Mikrosimulationsmodell, das aus drei Teilen besteht: dem Wechslermodell, dem Wohngeldmodell und dem Hereinwachsermodell. werden die reformbedingten Veränderungen für die vorhandenen Empfänger berechnet. Über das Wechslermodell werden die Wohngeldansprüche der Haushalte geschätzt, die aufgrund der Reformvorschläge von der Grundsicherung für Arbeitssuchende ins Wohngeld wechseln. Mit dem Wohngeldmodell wird die reformbedingte Veränderung der Wohngeldansprüche für die vorhandenen Empfänger berechnet. Das Hereinwachsermodell dient schließlich dazu, diejenigen Haushalte mit ihren Ansprüchen zu bestimmen, die infolge der Reform am oberen Rand der Wohngeldberechtigung neu hinzukommen.

Bearbeitungszeitraum

2007 - 2008

Kontakt                                                                      

Dr. Joachim Kirchner                                                 
Tel. 06151 2904-76, E-Mail j.kirchner(at)iwu(dot)de       

Auftraggeber 

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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