Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie will das Land Baden-Württemberg den Anteil des Fahrrads am Gesamtverkehr verdoppeln. Zu diesem Zweck wurde ein „Runder Tisch Radverkehr“ gegründet, der als Netzwerk der relevanten Akteure und Institutionen auf Landesebene geeignet erscheint, zum einen verbindliche Ziele zur Förderung des Radverkehrs zu definieren und zum anderen deren Umsetzung zu kontrollieren. Um Fortschritte regelmäßig feststellen und dokumentieren zu können, bedarf es der Entwicklung und Installation einer systematischen Wirkungskontrolle.
Eingebettet in das Gesamtprojekt, welches mit Hilfe einer Nullanalyse der Radverkehrsangebote und der Aktivitäten ausgewählter Kommunen (Infrastruktur, Verkehrssicherheit, Kommunikation, Service und kommunales Engagement) die Erarbeitung eines Instrumentariums zur Wirkungskontrolle der Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg zum Ziel hat, soll die Primärerhebung im IWU-Teilprojekt Aufschluss darüber geben, wie die Bewohnerinnen und Bewohner die aktuelle Situation des Radverkehrs in den baden-württembergischen Kommunen bewerten, welchen weiteren Handlungsbedarf sie sehen und welche Hemmnisse einer Fahrradnutzung entgegenstehen.
Ulrike Hacke
Tel. 06151 - 2904-49,
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2009 - 2010
Nahverkehrsgesellschaft Baden-Würrtemberg (NVBW)