Wohnungsbedarfsprognose für die Stadt Frankfurt am Main

Ausgangslage und Ziele

Geschätzt wurde der Wohnungsbedarf für die Stadt Frankfurt, wobei der Bedarf nach der Raumzahl der Wohnungen differenziert werden sollte. Betrachtet wurde der Zeitraum von Ende 2009 bis Ende 2030, der in die beiden Teilperioden 2009 bis 2020 und 2021 bis 2030 aufgeteilt wurde. Grundlage war eine vom Bürgeramt, Statistik und Wahlen, Frankfurt erstellte Haushaltsprognose, die nach der Haushaltsgröße differenziert war. Die wesentliche Aufgabe bestand insoweit darin, den Wohnungsbedarf nach der Wohnungsgröße zu differenzieren, wobei als Maßstab für die Größe die Raumzahl gewählt wurde.

Vorgehen

Die Aufgliederung des Wohnungsbedarfs nach der Raumzahl der Wohnungen setzt neben der größenspezifischen Differenzierung des Ausgangswohnungsbestands und des Wohnungsabgangs auch eine größenspezifische Differenzierung der Bedarfsnorm voraus. In der vorliegenden Prognose haben wir hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der Belegungsstruktur zwei Annahmen getroffen. Zum einen sind wir davon ausgegangen, dass sich die Belegungsstruktur im Prognosezeitraum nicht verändert (ohne Dynamik). Zum anderen haben wir unterstellt, dass sich die Belegungsstruktur zwar auch zukünftig verändern wird, im Vergleich zur Vergangenheit aber nur noch mit reduzierter Dynamik. Weil die unterstellte raumbezogene Wohnungsversorgung bei dieser Vorgehensweise nicht normativ festgelegt, sondern empirisch abgeleitet wird, geht die Schätzung in Richtung einer Wohnungsnachfrageprognose.

Kontakt

Dr. Joachim Kirchner
Tel.: 06151 – 2904-76
E-Mail: j.kirchner@iwu.de

Bearbeitungszeitraum

2011

Auftraggeber

Stadt Frankfurt, Amt für Wohnungswesen