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10.04.2019

Einladung zur IWU-Fachtagung am 15. Mai 2019


Minimierung des Energieverbrauchs von Geschosswohnbauten – Technologien, Benchmarks und Monitoring

Ein ungewöhnlich hoher Verbrauchswert für Heizung und Warm­wasser ist ein Hinweis auf mögliche Mängel am Gebäude oder an technischen Anlagen bzw. an deren Einstellung und somit ein Indikator für lohnende Maßnahmen zur Energieeinsparung. Doch welcher Verbrauch ist „zu hoch“? Um dies beurteilen zu können, sind Vergleichswerte hilfreich, die den mittleren Verbrauch von Gebäuden ähnlicher Qualität angeben. Derartige „bedarfsdifferenzierten Verbrauchs­benchmarks“ wurden in einem in Kooperation mit dem Wohnungsunternehmen Nassauische Heimstätte durchgeführten Modellprojekt für eine Stichprobe von ihrem Bestand erstellt. Über die Ansätze, die Ergebnisse und den möglichen Nutzen für das Unternehmen und seine Mieter soll auf der Tagung berichtet werden.

Bei der Nassauischen Heimstätte ist der Modernisierungszustand des Gesamtbestands erfasst, für den deutschen Wohngebäudebestand liegen solche Indikatoren aus zwei Stichprobenerhebungen vor. Die Ergebnisse der zuletzt 2016 vom IWU durchgeführten Eigentümerbefragung werden auf der Veranstaltung vorgestellt.

Weiterhin werden gelungene Beispiele für zukunftsfähige Geschosswohnbauten gezeigt, in denen hochwirksamer Wärmeschutz mit effizienter Wärmeversorgung und dem Ein­satz erneuerbaren Energien kombiniert werden und Betriebserfahrungen und Verbrauchs­werte vorliegen.

Für eine zielgerichtete Energieberatung und Optimierung werden Rechenwerkzeuge benötigt. Inwiefern hierfür auch die für den Normnachweis nach EnEV vorgesehenen DIN-Normen geeignet sind, wird in einem weiteren Beitrag anschaulich dargestellt.

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung vergeben die Ingenieurkammer Hessen sowie die Architekten‐ und Stadtplanerkammer Hessen jeweils 6 Fortbildungspunkte.