Mieterbefragung zur Akzeptanz und zu Erfahrungen mit dem Warmmieten-Modell und zum Wohnverhalten im Passivhaus

Ausgangslage

In der Umsetzung des Passivhausstandards vollziehen sich fortlaufend Weiterentwick­lun­gen mit dem Ziel, die Fertigungs-/Sanierungskosten für Investoren und Vermieter zu senken, die technischen Möglichkeiten optimal auszuschöpfen und einen hohen Wohnkomfort zu gewährleisten, um die Nachfrage nach Wohngebäuden im Passivhausstandard zu sichern und auszubauen. Von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Bemühungen ist dabei die Akzeptanz durch die Bewohnerinnen und Bewohner.

Im Sanierungsprojekt Rotlintstraße/Frankfurt am Main der ABG Frankfurt Holding GmbH wer­den eine Reihe von Innovationen umgesetzt, die nicht nur den baulich-technologischen Bereich betreffen, sondern mit dem Warmmiete-Modell neue Wege in der Heizkos­ten­abrechnung beschreiten sowie gezielte Unterstützung zur Senkung des individuellen Strom­verbrauchs anbieten.

Ziele

Die Befragung soll Aufschluss darüber bringen, wie die vorgestellten Neuerungen durch die Mieterinnen und Mieter angenommen werden, um damit die Übertragbarkeit auf andere Passivhaus-Projekte sicherzustellen. Thematische Schwerpunkte der Befragung sind die Ermittlung

  • der Mieter-Akzeptanz zur Warmmiete,
  • der Wohnzufriedenheit und der Akzeptanz neuer Techniken,
  • des Informationsstandes und des Wohnverhaltens im Passivhaus und
  • der Einzugsmotivation.

Vorgehen

Die Mieterbefragung soll als einmalige postalische Vollerhebung in allen 61 Mieterhaushalten durchgeführt werden. Zur Sicherstellung eines bestmöglichen Rücklaufs ist eine ein- bis zweimalige Erinnerungsaktion geplant. Die Befragung erfolgt, wenn alle Mieterhaushalte eingezogen sind und mindestens drei Monate in ihrer neuen Wohnung verbracht haben. Damit ist sichergestellt, dass die Befragten bereits ausreichend Erfahrungen mit dem Passivhaus sammeln konnten.

Bearbeitungszeitraum

2012

Kontakt

Ulrike Hacke
Tel.: 06151-2904-49
E-Mail: u.hacke(at)iwu(dot)de

Auftraggeber