Wohnkostenbelastung in Deutschland
Knapp jeder dritte Mieter überlastet – IWU erstellt Studie im Auftrag des Deutschen Mieterbundes
Das Institut Wohnen und Umwelt (IWU) hat im Auftrag des Deutschen Mieterbundes (DMB) eine aktuelle Studie zur Wohnkostenbelastung von Mieterhaushalten in Deutschland vorgelegt.
Die Ergebnisse verdeutlichen die anhaltend angespannte Situation auf den Mietwohnungsmärkten, insbesondere in Ballungsräumen.
Die Auswertung zeigt,
- dass besonders Haushalte im unteren Einkommensdrittel durch steigende Mieten überdurchschnittlich stark belastet sind,
- ein erheblicher Anteil dieser Haushalte einen großen Teil ihres Haushaltsnettoeinkommens für Wohnkosten aufwenden muss und
- bei neueren Mietverträgen, vor allem in Ballungsräumen, ein hohes Mietniveau besteht.
Wohnkostenbelastung am Haushaltsnettoeinkommen nach Raumordnungsregionen
Quelle: Mikrozensus 2022 (KDFV), Statistisches Bundesamt: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung des Bundes. Nettolöhne und -gehälter je Arbeitsnehmer; Statistisches Bundesamt: Verbraucherpreisstatistik. Eigene Berechnungen. Kartengrundlage: Bundesamt für Kartografie und Geodäsie (BKG).
Die Studie auf Basis des Mikrozensus liefert differenzierte Einblicke nach Einkommensgruppen und Haushaltsstrukturen sowie nach 96 Raumordnungsregionen.
Sie trägt zur Einordnung der sozialen Auswirkungen steigender Mieten bei und bietet eine Grundlage für die wohnungspolitische Diskussion.
Wohnkostenbelastung von Mietenden in Deutschland
Studie für den Deutschen Mieterbund (DMB)
Download Studie (PDF)
Kontakt: Dr. Ines Weber-Kessel
