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24.03.2021

Auswirkung der Corona-Maßnahmen auf den Stromverbrauch des IWU


Das Institutsgebäude des IWU in Darmstadt mit Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung.
(© S. Swiderek, IWU)

Einsparungen geringer als erwartet

Die Corona-Pandemie machte aus Grün­den des Ar­beits­schut­zes an vielen Ar­beits­stätten Maßnahmen mit erheb­li­chen Aus­wir­kungen auf Anwesenheitszeiten (Home­office) und Belüftung (höhere Luft­wech­selraten) notwendig. Was dies für den Strom­verbrauch eines Bürogebäudes be­deu­ten kann, hat das IWU am Beispiel des von ihm genutzten Gebäudes unter­sucht.

Da die Stromverbräuche des Instituts­ge­bäudes gesondert nach Lüftungsanlage, Kraft-Strom (Steckdosen) und Beleuch­tungs­­strom erfasst werden, konnte eine dif­fe­ren­zierte Auswertung des Stromverbrauchs in Bezug auf die Corona-Maßnahmen (höhere be­darfs­geführte Lüftungsraten und höhere Heim­ar­beits­quote) durchgeführt werden.

Trotz einer deutlich höheren Abwesenheitsquote im Institut sind die Stromverbräuche in den Bereichen Kraft-Strom und Beleuchtung überraschenderweise nur leicht gesunken. Der Stromverbrauch der Lüftungsanlage ist dagegen erwartungsgemäß ge­stiegen. Insgesamt ist so der Stromverbrauch des Instituts trotz einer hohen Heim­ar­beits­quote 2020 leicht angestiegen.

Trotz einer pandemiebedingt hohen Heimarbeitsquote des IWU ist der Stromverbrauch des Forschungsinstituts 2020 insgesamt leicht angestiegen. Durch verstärkte Nutzung der Bespre­chungsräume mit bedarfsangepassten höheren Luftwechselraten stieg der Stromverbrauch der Lüftungsanlage, wie obiger Vergleich der Monatswerte 2019 und 2020 zeigt. (© IWU)

Den vollständigen Bericht finden Sie auf der Projektseite unter "Weitere Informationen":

Betriebsoptimierung des IWU-Hauses.