Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels für die Stadt Frankfurt am Main 2014

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Ausgangslage

Die Stadt Frankfurt erstellt seit vielen Jah­ren einen qualifizierten Mietspiegel. Ebenso wie die vorangegangen Preisübersichten soll auch diesmal der Einfluss der ener­getischen Gebäudebeschaffenheit auf die Nettomiete überprüft werden. Damit ist die Möglichkeit gegeben, das vom IWU im Auf­trag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raum­forschung entwickelte verein­fachte Verfahren zur Operationalisierung der energetischen Gebäudebeschaffenheit praktisch anzuwenden. Der aktuelle Miet­spiegel legte erstmals so genannte Innenstadt-Wohnlagen fest, die teilweise zu erheblichen Mietpreissteigerungen in den betroffenen Gebieten führten.

Ziele

Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels unter Einbeziehung einer indexbasierten ener­getischen Gebäudebewertung (Energiepunktesystem) unter besonderer Berück­sich­ti­gung der Operationalisierung der Wohnlage.

Vorgehen

Wie bisher erfolgt die Befragung nach einem vorgeschalteten telefonisch/mündlich geführten Kontaktinterview durch mietspiegelerfahrene Interviewer – erstmals mittels eines Tablet-PCs anstatt eines Papierbogens. Dies ermöglicht dem Interviewer, unplausible Antworten sofort vor Ort mit den Befragten zu klären, was die Qualität der Datenerhebung steigert. Zur Erhebung der gebäude- und energierelevanten Daten ist eine Vermie­terbefragung derjenigen Fälle vorgesehen, für die ein Mieterbogen vorliegt. Soweit Daten zur Verkehrs- und Fluglärmbelastung vorliegen, werden diese ebenfalls in den Datensatz integriert. Die energierelevanten Gebäudedaten wurden gleichermaßen bei den Mietern erfragt, um das unterschiedliche Wissen um energetische Qualität bei beiden Vertragsparteien im Vergleich analysieren zu können.

Neben der für das IWU üblichen mietvertragsspezifischen Umrechnung von Teilinklusiv- in Nettomieten wird die Ableitung des vom IWU entwickelten Energiepunktesystems sowie eine vertiefte Analyse der Wohnlage ein Schwerpunkt der vorbereitenden Analysen sein. Dem schließen sich die Regressionsanalysen zu Erstellung des Mietspiegels an.

Bearbeitungszeitraum

2011 - 2013

Kontakt

Roland Alles (ausgesch.)

Auftraggeber

  • Stadt Frankfurt am Main

Partner

  • IFAK Institut, Taunusstein

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