eSESH - Saving Energy in Social Housing with ICT

Ausgangslage

Die privaten Haushalte sind neben Industrie und Verkehr die größten Verbraucher von Energie, wobei der Hauptteil dieser Energie für die Wärmeversorgung mit Raumwärme und Warmwasser aufgewendet wird. Durch energiesparendes Verhalten können sie daher einen messbaren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Dazu sind jedoch Unter­stützung und Aufklärung der Haushalte sowie Bereitschaft und Motivation beim Energie­sparen notwendig. Am Projekt eSESH nehmen insgesamt 35 Partner aus der Wohnungs- und Energiewirtschaft, Messstellenbetreiber und Forschungsinstitute teil.

Ziele

Zu den Zielen gehört die Entwicklung innovativer IuK-Dienstleistungen, die sowohl zur Er­höhung des Energiebewusstseins (sog. Energy Awareness Services – EAS) als auch zur Optimierung des Energiemanagements in den Wohnungsunternehmen (sog. Energy Ma­nage­ment Services – EMS) beitragen sollen, um den Energieverbrauch insgesamt und zu Lastspitzen deutlich zu senken. Das IWU ist in diesem Rahmen verantwortlich für die sozi­alwissenschaftliche Evaluation und Erfolgskontrolle der in den Pilotprojekten umgesetzten Maßnahmen und Angebote.

Vorgehen

  • Analyse der Ausgangsbedingungen unter Beachtung der besonderen Anforderungen von Sozialmieterinnen und -mieter
  • Definition der Servicekomponenten (Akteure, Aufgaben, erforderliche Daten wie bspw. Verbrauchsdaten) und Systemanforderungen (IuK-Technologien) von EAS und EMS
  • Spezifizierung der EAS und EMS entsprechend der lokalen Gegebenheiten und Entwurfserarbeitung
  • Implementierung und Test der IuK-Systemanwendungen
  • Vorbereitung der Pilotprojekte zur Einführung von EAS und EMS (Auswahl der Service-Komponenten, Auswahl der Testmieter, Mitarbeiterschulungen)
  • Einführung EAS und EMS und Installation eines Help desk
  • Evaluation und Erfolgskontrolle

Bearbeitungszeitraum

März 2010 - Januar 2013

Projektteam

Kontakt

Ulrike Hacke
06151 2904-49
u.hacke(at)iwu(dot)de

Fördermittelgeber

  • Europäische Kommission, ICT Policy Support Programme

Partner

  • Konsortialführer: empirica Bonn
  • + 33 weiter Partner

Weitere Informationen

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